Für „250 Jahre Schmuck, Uhren und Design aus Pforzheim“, das 2017 gefeiert wird, haben sich folgende Künstler zusammengeschlossen:

Raphael Mürle • Harald Kröner • Matthias Hautsch


Facetten
Eine Augenwischerei für zwei Bildwerfer und einen Klanggeber

In dieser spartenübergreifenden Produktion verschmelzen Theater, Bildende Kunst und Musik zu einer Einheit. Sie zeigt in einem spielerisch wirkenden Prozess, wie Ideen aus dem Nichts entstehen, sich entwickeln und wieder verschwinden.

Für den Zuschauer sichtbar entstehen auf einer Leinwand aus scheinbar unbedeutenden Elementen und Materialien verblüffende Zeichen, Figuren und Geschichten. Dabei erweist sich die Anordnung auf der Bühne als erstaunlich wandlungsfähig und führt den Betrachter in überraschenden Wendungen immer wieder hinters Licht.

Die Kreativität schlägt Purzelbäume. Reales und Irreales überlagern sich und die Fantasie der Betrachter läuft auf Hochtouren. Das ist ein visueller Spaß, der auf die unterschiedlichsten Darstellungsformen von Höhlenmalerei, Schmuck über Schattentheater und Trickfilm bis zum Computerspiel anspielt.

Der Figurenspieler Raphael Mürle und der Zeichner Harald Kröner werden von dem Gitarristen Matthias Hautsch in bester Stummfilmtradition live begleitet.

Geplante Premiere:
05.02.2017 um 17 Uhr im Figurentheater

Die Produktion wird mitfinanziert von
250 Jahre Goldstadt • Kulturamt der Stadt Pforzheim • Förderkreis Figurentheater e.V.

Erste Impressionen / Klicken Sie auf das Foto

 

 

 

DER MAKEL (Arbeitstitel)
Ein ironischer Blick auf unseren Optimierungswahn

Die neue Inszenierung hat ein weit verbreitetes gesellschaftliches Problem zum Thema - den Makel. Unsere Welt soll perfekt sein. Jeglicher Fehler wird ausgemerzt, jede Leerstelle ausgefüllt und jedes Anderssein vermieden.

Welche Idee steckt hinter dem Perfektionismus, hinter dieser „cleanen“ Welt? Welche Toleranzen sind wir gewillt zu ertragen? Was machen wir, wenn wir dem Chaos oder dem Unvollkommenen begegnen? Wann ist ein Makel niedlich oder sogar liebenswert und wann wird der Makel zum Defekt oder zum Schandfleck?

Mit den Mitteln des Figurentheaters soll hier ausgelotet werden, welche Arten von Fehlern tolerierbar sind, welche Vorteile sich aus einem Makel heraus ziehen lassen und wo die Schmerzgrenze liegt. Doch wo hört der Spaß auf und wo beginnt die Tragödie?

Regie: Alf Schwilden

Premiere voraussichtlich Oktober 2017

Das Projekt wird mitfinanziert von dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW, der Werner Wild Stiftung, der Stiftung LB-BW, und dem Förderkreis Figurentheater e.V.

 

 

 

 

 

 

 

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